Island bietet eine erstaunliche Vielfalt auf engem Raum. Trotz seiner geringen Bevölkerungsdichte wechseln sich Vulkane, Gletscher, Wasserfälle und Küstenlandschaften ab. Diese Sektion erklärt, welche Orte lohnen sich in Island und warum die Insel so viele Island Highlights bereithält.
Das subarktische Klima, beeinflusst von milden Atlantikströmungen, sorgt für kurze, helle Sommer mit Mitternachtssonne und klare, dunkle Winter, ideal für Nordlichter. Jahreszeiten prägen Aktivitäten: Sommer ist perfekt für Wanderungen und Fahren entlang der Ringstraße, im Winter lohnen sich Touren zu Gletschern und Nordlicht-Safaris.
Für Reisende aus Deutschland sind Direktflüge ab Frankfurt, Berlin oder München in etwa drei bis vier Stunden erreichbar. EU-Bürger reisen visumfrei ein; die Europäische Krankenversicherungskarte empfiehlt sich ebenso wie eine ergänzende Reiseversicherung.
Infrastruktur wie die Ringstraße, Inlandsflüge und Fährverbindungen macht viele Island Reiseziele gut zugänglich. Dieser Artikel führt danach zu konkreten Regionen: Reykjavík, der Goldene Kreis, die Südküste sowie Snæfellsnes, Westfjorde und Akureyri. Abschließend gibt es praktische Tipps zu bester Reisezeit, Unterkunft, Mietwagen versus Bustouren und Ausrüstung.
Die Zielgruppe reicht von Erstbesuchern über Naturfans und Fotografen bis zu Aktivurlaubern, die Wandern, Gletscherwanderungen oder Whale Watching planen. Es werden Optionen für unterschiedliche Budgets vorgestellt, von Rucksackreisen über Mietwagenrundreisen bis zu organisierten Touren.
Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Besucher werden zu verantwortungsvollem Tourismus angehalten, um empfindliche Vegetation zu schützen, Rücksicht in Nationalparks zu nehmen und Müll zu vermeiden. So bleiben die besten Orte Island und seine Sehenswürdigkeiten auch für kommende Generationen erhalten.
Welche Orte lohnen sich in Island?
Island bietet eine dichte Mischung aus Kultur, Natur und kurzen Tagestrips. Die Hauptstadt Island bleibt für viele Reisende erste Anlaufstelle. Von hier starten zahlreiche Reykjavik Tagesausflüge zu klassischen Zielen wie dem Goldener Kreis Island oder entlang der Südküste Island.
Reykjavík – Kultur, Cafés und Tagesausflüge
Reykjavík beeindruckt mit einer kompakten, lebendigen Innenstadt. Besucher finden hier Hallgrímskirkja als markante Sehenswürdigkeit mit Aussichtsplattform und das moderne Harpa Konzerthaus.
Die Stadt zeigt ihre Geschichte im Nationalmuseum Islands und in kleinen Galerien des Reykjavík Art Museum. Reykjavík Cafés laden zur Pause ein, von traditionellem Skyr bis zu modernen Farm-to-table-Gerichten.
Als Basis für Ausflüge bietet Reykjavík gute Verkehrsanbindungen. Viele Reykjavik Tagesausflüge führen zur Blauen Lagune, zum Goldener Kreis Island und an die Südküste. Zahlreiche Anbieter bieten Walbeobachtung und Stadtrundgänge an.
Goldener Kreis – Klassiker für Naturhighlights
Der Goldener Kreis Island ist die beliebteste Rundtour rund um Reykjavík. Der Þingvellir-Nationalpark verbindet Geschichte und Geologie in der Riftzone zwischen zwei Kontinentalplatten.
Im Geothermalgebiet eruptiert der Geysir, während Strokkur regelmäßig Wasserfontänen ausstößt. Besucher sollten die Vorsichtsregeln an heißen Quellen beachten.
Gullfoss gilt als mächtiger Wasserfall mit guten Aussichtsplattformen. Für eine typische Tagestour helfen Golden Circle Tipps bei der Zeitplanung und bei der Auswahl zusätzlicher Aktivitäten wie Reiten oder Schneemobilfahren.
Südküste – Wasserfälle, schwarze Strände und Gletscher
Die Südküste Island bietet dramatische Landschaften entlang der Ringstraße. Zwei ikonische Wasserfälle sind leicht zugänglich und lohnen den kurzen Stopp.
Seljalandsfoss lässt sich hinterlaufen, was eindrückliche Perspektiven eröffnet. Skógafoss beeindruckt durch seine Breite und die aufsteigende Gischt; ein Treppenaufgang führt zur Aussicht.
Der schwarze Sandstrand Reynisfjara bei Vík zeigt Basaltsäulen und die Felsformationen Reynisdrangar. Die Brandung ist stark, Besucher sollen Abstand halten.
Für Gletschererlebnisse ist Sólheimajökull ein beliebter Ausgangspunkt. Geführte Gletscherwanderung ist Pflicht, Schutzkleidung und erfahrene Guides sind notwendig.
Westliche Halbinseln und Nordisland: weniger besuchte Highlights
Die westlichen Halbinseln und das nördliche Island bieten kompakte, vielfältige Landschaften abseits der Hauptroute. Reisende finden hier Vulkane, Küstenklippen und stille Fjorde, die sich gut für kurze Rundreisen eignen. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich in Tages- oder Mehrtagestrips von Reykjavík und Akureyri erreichen.
Snæfellsnes gilt als Miniatur-Island. Auf der Snæfellsnes Halbinsel wechseln sich Lavafelder mit schwarzen Stränden ab. Der markante Snæfellsjökull prägt das Bild des Nationalparks und lädt zu Fotostopps und Wanderungen ein.
Kirkjufell bei Grundarfjörður gehört zu den ikonischen Motiven. Besonders Kirkjufell und der nahegelegene Wasserfall zeigen sich bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang von ihrer besten Seite. Küstenorte wie Arnastapi und Hellnar bieten Basaltklippen, Meeresbrücken und kurze Pfade für Vogelbeobachtung.
Übersichtliche Snaefellsnes Sehenswürdigkeiten machen die Halbinsel zu einer beliebten Wahl für Tagesausflüge. Wer länger bleibt, findet Unterkünfte in Stykkishólmur oder Grundarfjörður und kann die Gegend in Ruhe erkunden.
Die Westfjorde sind rau und weitläufig. Westfjorde Island zeichnen sich durch steile Fjorde und kaum befahrene Straßen aus. Besucher sollten Reisezeiten und Straßenzustand beachten, wenn sie diese abgelegene Region ansteuern.
Dynjandi zählt zu den eindrucksvollsten Wasserfällen der Region. Seine Kaskaden sind leicht erreichbar und bieten Aussichtspunkte für Fotografien. An den Vogelklippen von Látrabjarg nisten im Sommer große Kolonien; die Nähe zu den Vögeln erlaubt beeindruckende Nahaufnahmen, bei gleichzeitiger Vorsicht an den Klippenkanten.
Für die Westfjorde empfiehlt sich eine Aufenthaltsdauer von mindestens drei bis fünf Tagen. Die Westfjorde Anreise gelingt per Fähre oder längeren Fahrten über teils unbefestigte Straßen. Kleine Dörfer wie Ísafjörður dienen als praktische Basis für Erkundungen und Ausflüge zu heißen Quellen und einsamen Stränden.
Akureyri fungiert als lebendige Basis im Norden. Die Stadt bietet Kultur, Cafés und gute Verbindungen zu regionalen Ausflugszielen. Akureyri Sehenswürdigkeiten locken Besucher, die zugleich Nordisland Aktivitäten wie Wandern und Skifahren kombinieren möchten.
Zwischen Akureyri und Mývatn liegt der Wasserfall Goðafoss, bekannt für seine historische Bedeutung und gute Aussichtspunkte. Das Mývatn-Gebiet besticht durch geothermal geformte Landschaften wie Námaskarð und Dimmuborgir, Pseudokrater und entspannende Bademöglichkeiten im Mývatn-Naturbad.
Wer Walbeobachtung plant, findet in Húsavík exzellente Chancen. Walbeobachtung Húsavík bietet Touren von Mai bis September mit guten Chancen auf Buckelwale und andere Arten. Akureyri bleibt zugleich ein praktischer Ausgangspunkt für Rundreisen durch Nordisland.
Praktische Reiseplanung und Tipps für verschiedene Interessen
Bei der Island Reiseplanung empfiehlt es sich, zuerst die beste Reisezeit Island nach Interessen festzulegen: Juni–August für Wanderungen, geöffnete Hochlandrouten und lange Tage; Frühjahr und Herbst für weniger Menschen; November–März für Nordlichter und Wintersport, aber mit eingeschränkten Straßen. So stimmt die Reiseroute mit Wetterfenstern und Aktivitätsangeboten überein.
Mobilität ist zentral: Mietwagen Island bietet maximale Flexibilität, doch F-Straßen erfordern einen 4×4 und Offroad-Fahren ist verboten. Alternativ sind geführte Touren sinnvoll für Gletscher, Hochland und abgelegene Routen. Reisende sollten Kraftstoffversorgung, Parkregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten und vorab Routeninformationen über Behörden und Dienste einholen.
Das Reisebudget Island umfasst Fahrzeugmiete, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten. Von Camping über Gästehäuser bis zu Hotels reicht die Preisbandbreite; frühzeitiges Buchen spart Kosten. Für Offroad-Optionen und Zusatzausrüstung hilft ein Blick auf getestete Anbieter und Kostenübersichten wie diese Kostenanalyse für Offroad-Touren.
Für Island Sicherheitstipps gilt: wetterfeste Kleidung, Schichtenprinzip, festes Schuhwerk und Ausrüstung für geplante Aktivitäten. Keine Alleingänge auf Gletschern, Notfallregistrierung nutzen und Apps wie Vegagerðin oder Safetravel.is prüfen. Nachhaltigkeit empfiehlt respektvolles Verhalten, auf markierten Wegen bleiben und lokale Dienste unterstützen. Zum Schluss zahlt sich eine praktische Checkliste mit Dokumenten, Versicherungen und Ladegeräten sowie ein Zeitpuffer aus.







